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Equal Pay Day 2016, Do. 10.3., 13-18h

Spezialprogramm aus den Freien Radios + Live-Sendung „Radio am Nachmittag“

Anlässlich des heutigen Equal Pay Day widmet sich das CR 94.4 mit einem fünfstündigen Programm der Thematik aus unterschiedlichsten Blickwinklen. Der Equal Pay Day ist der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen und thematisiert Ursachen und Auswirkungen des geschlechtsspezifischen Lohngefälles.

Für diese Zusammenstellung von Sendungen aus den Freien Radios Österrreichs haben wir auch den vorgestern, am 8.3. stattgefundenen Internationalen Frauentag zum Anlass genommen und präsentieren vier Sendungen, die sich aus den Perspektiven von sozialer Ausgrenzung, Gender und Feminismus mit finanziellen und Alltagsschwierigkeiten und ihren Lösungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Außerdem gibt es die Live-Sendung „Radio am Nachmittag“, bei der Alt- und Neu-ÖsterreicherInnen zu Wort kommen.

13h-13h30
Das Magazin um 5: Equal Pay Day
Das Thema Gender ist nach wie vor hochaktuell und die Gleichberechtigung von Frauen muss vielerorts noch hart erkämpft werden. Auch in Österreich ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zwar in der Verfassung verankert, in der Praxis aber noch sehr mangelhaft.
Ein Institut in Salzburg, das sich aktiv für die Rechte der Frauen einsetzt, ist das Zentrum für Frauen und Geschlechterforschung kurz Gendup. Cornelia Brunnauer und Sabine Bruckner im Gespräch über Gendup. Im ersten Teil des Interviews erfahrt ihr mehr über das Gendup und welche Programme dort angeboten werden.
Sendungsgestaltung: Carmen Tomandl, 3.12.2015, Radiofabrik (Salzburg)

13h30-14h30
Kultur und Bildung Spezial: Philosophicum: Feminismus heute
Wer braucht schon feministische Politik in einer Zeit, in der Frauen per Gesetz gleichberechtigt sind? Wen kümmert die Frauenquote in der Wirtschaft, die Erwähnung der Töchter in einer Bundeshymne oder sexistische Werbung ausgerechnet in einer Phase, in der wir jede Menge anderer Probleme zu stemmen haben? Medien transportieren Frauenbilder UND sie schaffen Realität! Jede Art von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Frauen prägt die Gesellschaft. Je knapper die Ressourcen und je angespannter die Lage in Politik und Ökonomie, umso eher werden Frauen in ihren Einflussbereichen beschnitten. Im öffentlichen Schlagabtausch trifft feministisches Engagement aktuell auf bemerkenswert viel Widerstand, Ignoranz oder inszenierte Machtspielchen von chauvinistischen „Bad Boys“, denen eine breite Bühne geboten wird.
Die Politik- und Medienanalytikerin Maria Pernegger sprach über den Platz von Frauen in Medien, Politik und Gesellschaft in ihren Vortrag „Zwischen Rollenklischees und Machtspielchen“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe Philosophicum – Feminismus heute. Stattgefunden hatte dieser Vortrag am 28. Februar im Kepler Salon und wurde anlässlich des Internationalen Frauentags von VFQ – Gesellschaft für Frauen und Qualifikation organisiert.
Sendungsgestaltung: Jerneja Zavec, 4.3.2016, Radio FRO (Linz)

14h30-15h
Genderfrequenz:
Feminist Mothering
In Graz trifft sich jeden ersten Montag im Monat eine Gruppe von Menschen, um sich gemeinsam zum Thema „Feminist Mothering“ auszutauschen. Eine offene Diskussionsrunde für alle, die sich für feministische Mutter-/Elternschaft interessieren und versuchen, diese in all ihrer Vielfältigkeit zu praktizieren.
Wir haben mit Brigitte, Dani und Kathrin von der Feminist Mothering-Gruppe über feministische Mutterschaft/Elternschaft, ihre Erfahrungen als feministsche Mütter und über die Notwendigkeit eines gemeinsamen Austausches gesprochen.
Sendungsgestaltung: Genderfrequenz, 28.2.2016, Radio Helsinki (Graz)

15-16h
Radio am Nachmittag
Die neue Sendereihe stellt einmal im Monat eine Plattform für Vernetzung von Alt- und Neu- ÖstereicherInnen her und lädt ein zum Kultur- und Gedankenaustausch. Gesprächsthemen entstehen spontan, gesendet wird dann je nach Wunsch und Laune.
Organisation: Gabriele Ebmer

16-18h
Das offene Wort: Sachwalterschaft
Mag. Günter Nägele berichtet über seine Arbeit beim IFS – Sachwalterschaft und berschreibt, welche Gründe es dafür gibt.
Sendungsgestaltung: Hans-Jürgen Holzer, 4.3.2016, Radio Proton (Dornbirn)
Diese Sendung ist eine Übernahme als Ersatz für „Das offene Wort“, die letzten Donnerstag, 3.4., wegen der Live-Übertragung von der Berufsmesse BeST ausgefallen ist.

  • Zusammenstellung der Sendungen: Heinrich Deisl