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Interkulturelle MitarbeiterInnen on air

Mittwoch 4.6. von 13h bis 14h. Moderation: Alois Huber

Live im Studio sind die TeilnehmerInnen des Lehrgangs „Interkulturelle MitarbeiterInnen“ zu Gast. Sie werden dazu ausgebildet, in Landeskindergärten in Niederösterreich Kinder mehrsprachig zu betreuen und so die Sprachkompetenz der Kinder zu stärken. In der Sendung erfährt ihr mehr über die Ausbildung, moderiert wird die Stunde von Sozialarbeiter und FH Lektor Alois Huber.

Interkulturelle MitarbeiterInnen (IKM) in NÖ Kindergärten (Textquelle: LAK NÖ / Integrationsservice)
Zielsetzung
Ausgebildete Interkulturelle MitarbeiterInnen arbeiten im Auftrag der NÖ Landesregierung in NÖ
Landeskindergärten. Die gesamte Qualifizierung von Interkulturelle MitarbeiterInnen
ist
berufsbegleitend, umfasst mittlerweile 1600 Unterrichtseinheiten in Theorie und Praxis und schließt
mit einem Diplom der NÖ Landesakademie ab. Ein Qualitätskriterium für die Zielgruppe ist, das die
TeilnehmerInnen eine andere Muttersprache als Deutsch
in die Ausbildung mitbringen müssen.
Dadurch ist bereits vor der Ausbildung dafür gesorgt, dass viele Sprachen in der Qualifizierung
vertreten sind. Die Sprachkompetenz der Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache und die
interkulturelle Kompetenz aller Be
teiligten (Eltern, Kinder und KindergartenpädagogInnen) werden
gestärkt.
Zielgruppe
Kindergartenkinder mit Migrationshintergrund und deren Eltern.
Kurzbeschreibung der Maßnahme
In der Gesamtentwicklung der interkulturellen Arbeit in NÖ Kindergärten haben
sich Gemeinden
herauskristallisiert, in denen der Anteil der mehrsprachigen Kinder in den Kindergärten höher ist, als
anderswo. Erfahrungsgemäß und auch durch wissenschaftliche Forschung untermauert lernen Kinder
Deutsch als Zweitsprache besonders leicht
in Kindergruppen, in denen zwei Drittel der Kinder deutsch
sprechen. Mit Hilfe der Gemeinden wird bei der Zuteilung der Kinder auf die gleichmäßige Verteilung
in Kindergärten geachtet. Mit der Ausbildung zu Interkulturellen MitarbeiterInnen für Kindergärte
n
wurde ein neues Berufsbild geschaffen. Durch Vernetzung und Kooperation verschiedener
Bildungseinrichtungen im Elementarbereich (Kindergärten, Schulen, Horte,
Tagesbetreuungseinrichtungen,…) werden viele Synergien hergestellt.
Interkulturelles Lernen ver
mittelt Kindern, Eltern, Familien und pädagogischen Teams eine gute Basis
für gleichberechtigtes Zusammenleben und
arbeiten in unterschiedlichen Lebensräumen.
Derzeit sind 15
0 Interkulturelle Mitarbeiter (Frauen und Männer) in NÖ Kindergärten tätig.